Internet auf Laptop - Laptop Surfen

Mit dem mobilen Internet kann man auf seinem Laptop endlich überall surfen, wo man gerade ist. Das UMTS-Netz ist inzwischen so weit ausgebaut, dass man wirklich überall seine E-Mails abrufen, mit Freunden chatten oder Videostreams der aktuellen Nachrichtensendungen ansehen kann. Durch die UMTS-Erweiterung HSDPA sind sogar Surfgeschwindigkeiten von bis zu 7,2 MBit/s möglich (im Vergleich mit DSL 6000). Somit steht das mobile Internet dem Breitbandinternet im Festnetz in nichts mehr nach.

Aber nicht nur beim Netzausbau hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Das mobile Surfen ist zudem viel günstiger geworden. Sowohl bei den Datentarifen als auch bei der Hardware purzeln die Preise. Neuere Laptops sind sogar schon von Haus aus mit einem integrierten UMTS-Modem ausgestattet, so dass hier nur noch eine SIM-Karte vom Anbieter benötigt wird. Wer ein älteres Gerät besitzt, kann seinen Laptop günstig mit einer UMTS-Card oder mit einem Surfstick erweitern. Diese Mobile Hardware kann bei Vertragsabschluss meist gratis mitgeliefert werden.

Bei den Tarifmodellen besteht nun einerseits die Wahl zwischen einer Flatrate und den Zeit- bzw. Volumentarife und andererseits zwischen Prepaid- und Laufzeitverträgen.

Vielsurfer, die nicht nur mehrere Stunden täglich mit ihrem Laptop online sind, sondern dabei auch viele Dateien runterladen wollen, sind die richtige Zielgruppe für einen mobile Flatrate Tarif. Mit einer Flatrate kann man unbegrenzt mobil surfen und muss sich über das runtergeladene Datenvolumen keine Gedanken machen. Zudem wird auch nicht mehr unbedingt ein DSL-Anschluss benötigt, denn das mobile Internet lässt sich natürlich auch mit einem Desktop-PC nutzen. Das ist ideal für alle, die in einem Gebiet wohnen, in dem DSL nicht oder nur mit sehr geringer Bandbreite angeboten wird.

Ein Mobile Flatrate Tarif  ist zwar für die meisten, aber nicht für alle Surfer die günstigste Lösung. Wer nur gelegentlich mit dem Laptop das mobile Internet nutzt, zahlt mit einem Zeit- oder Volumentarif meist viel weniger. Hier steht für eine niedrige Grundgebühr ein bestimmtes Zeit- bzw. Volumenkontingent zur Verfügung. Wer einen Vertragstarif gewählt hat, muss allerdings seine Kosten im Auge behalten, denn alles, was über das monatliche Kontingent hinausgeht, wird extra abgerechnet.

Sowohl Flatrates als auch Zeit- und Volumentarife gibt es aber auch ohne Vertrag (Prepaid), damit aber mit der vollen Kostenkontrolle. Prepaid-Flatrates gibt es als Tages- oder Monats-Flatrates. Ist die gebuchte Zeit rum, erwirbt man einfach einen weiteren Flatrate-Zeitraum. Bei den Zeit- und Volumentarifen besteht oft ebenfalls die Möglichkeit, ein zusätzliches Kontingent zu erwerben, um so eine kostspielige Abrechnung nach Megabyte zu vermeiden.